Dogscooter – Auf dem Roller unterwegs mit Ihrem Hund

Dogscooter – Auf dem Roller unterwegs mit Ihrem Hund

Dogscooting – Mit dem Hund aktiv unterwegs

Gemeinsam mit dem Hund unterwegs zu sein ist eine große Freude und macht jede Menge Spaß, doch das herkömmliche Spazierengehen kann schnell langweilig werden. Umso besser ist ein Dogscooter, denn ein solcher Roller ist die perfekte Verbindung aus Hundespaß sowie Sportlichkeit. Gerade in den letzten Jahren wurden die Tretroller für den Zughundesport immer wichtiger und bringen auch einfachen Hundebesitzern viel Freude. Doch bevor der Spaß losgehen kann, muss auf einige Kleinigkeiten geachtet werden.

Was ist ein Dog-Scooter?

Dogscooter

Dogscootern für Jedermann. Mit dem richtigen Equipment raus in die Natur. Tolle Touren für ein perfektes Gespann. Ob auf der Straße oder Cross durchs Gelände. Dogscooting ist der max. Spaß für Mesnch und Tier. Foto: huettenhoelscher / 123RF

Bevor Sie sich mit den vielen Möglichkeiten beschäftigen, sollten Sie wissen, was das Dogscooting überhaupt ist und ob Sie den richtigen Hund für diesen Sport haben. Beim Dogscooter handelt es sich um einen Tretroller, auf den Sie mit einem oder beiden Beinen stehen können. Die Aufgabe es Hundes ist es nicht, neben dem Roller herzulaufen, sondern diesen zu ziehen. Deswegen spielt Dogscooting in Hinblick auf den Zughundesport eine große Rolle. Praktisch ist, dass Sie nicht nur einen Hund vor das Kickbike spannen können, sondern auch zwei Hunde stellen oftmals kein Problem dar. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass Sie den Spaß nicht nur in der Freizeit betreiben müssen. In Europa, Neuseeland sowie Australien gilt das Dogscooting seit den 1980er Jahren als ein beliebter Sport.

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Für wen ist der Dogscooting Sport geeignet?

Vor dem Kauf eines City Scooters wollen Sie sicherlich wissen, ob Sie Spaß an diesem Sport haben werden. Lieben Sie es mit Ihrem Hund unterwegs zu sein, neue Wege zu erforschen und dabei nicht viel tun zu müssen, ist ein Dogscooter mit Sicherheit die richtige Lösung. Doch nicht nur Sie werden daran viel Freude haben, sondern auch Ihr Vierbeiner. Vor allem sportlich aktive Hunde lieben es den Scooter zu ziehen und somit voranzukommen. Noch mehr Spaß macht der Sport, wenn Sie nicht alleine unterwegs sind. Zusammen mit Freunden oder Familie können mehrere Dogscooter gleichzeitig gefahren werden, sodass eine Art „Radtour“ entsteht. Achten Sie nur darauf, dass Sie Ihren Hund genügend Auszeiten bieten.

Dogscooter – Welche Hunde sind geeignet?

Ein wichtiger Punkt beim Dogscooting ist die Rasse, das Alter sowie die Gesundheit des Hundes. Zunächst sollte überprüft werden, ob Ihr Hund topfit ist. Führen Sie einen Gesundheitscheck beim Tierarzt durch, denn beim Dogscooting werden Gelenke, Muskeln und Knochen belastet. Leidet Ihr Hund schon zuvor unter diversen Beschwerden, ist dieser Sport vielleicht nicht die richtige Lösung. Darüber hinaus sollte Ihr Hund mindestens ein Jahr alt sein, denn zu diesem Zeitpunkt sind Hunde belastbar und oftmals ausgewachsen. Ebenfalls sollten Sie sich das Gewicht des Tieres anschauen, immerhin muss es dieser schaffen, Sie und den Dogscooter zu ziehen. Mindestens 18 Kilogramm sind ein Muss. Es ist aber auch möglich, dass Sie den Dogscooter von zwei 15 Kilogramm schweren Hunden ziehen lassen. Kleinere und leichtere Rassen sind meist überfordert oder überanstrengen sich. Ansonsten ist der Dogscooter für alle Hunderassen ideal, welche nicht von der Leine gelassen werden dürfen. Vor allem Jagdhunde oder Huskys müssen per Schlepp- oder Zugleine geführt werden. Um deren Bewegungsdrang dennoch zu befriedigen, kann ein Dogscooter die richtige Wahl sein. Denken Sie aber immer daran, dass Sie den Hund zuvor an den City Scooter, das Hundegeschirr, bzw. Zuggeschirr sowie das zu ziehende Gewicht gewöhnen müssen. Nehmen Sie sich deswegen genügend Zeit.

Worauf ist beim Kauf zu achten?

Beim Kauf eines Dogscooters gibt es einiges zu beachten, damit Mensch und Tier viel Freude daran haben. Dank der steigenden Beliebtheit gibt es heute sehr günstige Modelle im Angebot, doch auch überteuerte Dogscooter. Damit Sie nicht zum falschen Modell greifen, sollten Sie einige Punkte beachten. Zum Anfang ist es immer sinnvoll, wenn Sie zunächst zu einem preiswerten Modell greifen. Vielleicht haben Sie nicht so viel Spaß an diesem Sport oder Ihr Hund möchte nur wenige Male im Monat vor dem Scooter laufen. Nur, wenn Sie schon erfahren sind und beinah täglich den Scooter benutzen, empfiehlt sich eine kostspieligere Investition.

Im Aufbau unterscheiden sich die Modelle nur geringfügig. Dennoch gibt es gewisse Qualitätsmerkmale, die aufgewiesen werden müssen. Ein absolutes Muss sind Scheibenbremsen, denn diese halten den Dogscooter nicht nur schneller an, sondern auch sicherer. Zudem verschleißen Scheibenbremse nicht so schnell, wie es bei anderen Bremsen der Fall ist. Auch die Tretfläche ist wichtig. Diese sollte möglichst breit sein, sodass Sie bequem stehen können. Auch die Reifen sollten eine gewisse Größe aufweisen, wie es beispielsweise bei der Marke Kostka Mushing der Fall ist. Große Reifen erlauben nicht nur ein schnelles Vorankommen, sondern Sie können auch leichter das Gleichgewicht halten. Darüber hinaus fahren Sie einfach über diverse Hindernisse. Essenziell ist, dass es sich um luftbefüllte Reifen und keine Kunststoffreifen handelt. Letztere verschleißen schnell und sind auch bei der Fahrt unangenehm. Ansonsten sollten Sie sich den Lenker genauer anschauen. Dank einer ergonomischen Formung sowie leicht erreichbaren Bremsen können Sie Stunden mit Ihrem Hund fahren.

Ein wichtiger Punkt: die Bikeantenne

Nicht nur für Sie soll die Fahrt mit dem Dogscooter angenehm sein, sondern auch Ihr Hund soll sich wohlfühlen. Deswegen muss die sogenannte Antenne genauer unter die Lupe genommen werden. Es handelt sich um die Verbindung zwischen Scooter und Hundegeschirr. Die Antenne muss fest mit dem Dogscooter verbunden sein, aber dennoch eine gewisse Elastizität aufweisen. Optimal sind Produkte aus Aluminium oder Edelstahl. Zudem muss die Zugleine leicht hindurchgeführt werden, damit sie anschließend am Scooter befestigt werden kann. Darüber hinaus sollten Sie sich das Geschirr für Ihren Hund näher ansehen. Hier ist es wichtig, dass Sie ein perfekt passendes Modell wählen. Zu große oder kleine Geschirre sorgen dafür, dass sich die Haut des Hundes aufschruppt und dieser somit verletzt wird. Besonders gut sind gepolsterte Modelle, denn Ihr Hund muss auch einiges ziehen. Auf keinen Fall sollten Sie nur ein Halsband als Zugvorrichtung verwenden. Neben dem Geschirr spielt die Leine eine essenzielle Rolle. Es gibt sogenannte Rückdämpf- oder Bungee-Leinen. Diese sind aus elastischen Materialien gefertigt, weshalb diese beim Zug leicht nachgeben. Für Sie ist das wesentlich angenehmer, denn so kommt es nie zu einem unangenehmen Ruck oder Rückstoß. Aber auch Ihr Hund profitiert von einer solchen Leine, denn diese schon die Gelenke.

Weiteres Zubehör: Zuggeschirr für den Hund

Dog Scooter klappbar

Hunde Tretroller - Scooter für den Hund

Aktiv mit dem Hund unterwegs: Dogscooting für einen fitten Hund. Foto: ngwozdeva / 123RF

Mittlerweile ist es so, dass es nicht nur die klassischen Dogscooter gibt, welche aus einem festen Material hergestellt sind. Immer beliebter wird die klappbare Variante, denn diese hat den Vorteil, dass Sie jene ganz leicht zusammenklappen und verstauen können. Gerade auf Reisen ist ein solcher Dogscooter ein absolutes Muss und eine wunderbare Alternative zum starren Modell. Der Nachteil von einem klappbaren Dog Scooter ist, dass der Preis meist höher ist. Auch die Klappvorrichtung kann in der Bewegung gefährlich werden, da die Bremsverbindung oft stärker belastet wird. Deswegen sollte gerade bei einem klappbaren Dogscooter auf eine besonders hochwertige Verarbeitung geachtet werden. Allgemein gilt, dass ein solcher Scooter nur zu empfehlen ist, wenn Sie ab und an mit Ihrem Hund fahren wollen. Ein dauerhafter Einsatz ist eher unpassend.

Das Fazit

Ein Dogscooter ist eine wundervolle Möglichkeit gemeinsam mit Ihrem Hund etwas zu unternehmen. Sie stellen sich auf den Roller und lassen sich von Ihrem Hund ziehen. Achten Sie nur darauf, dass Ihr Hund für diesen Sport geeignet ist, ansonsten kann es zu Verletzungen kommen. Auch eine hohe Qualität vom Dogscooter ist ein Muss, denn nur so können Sie zusammen mit Ihrem Vierbeiner tolle Abenteuer erleben. Aber auch das Geschirr, die Antenne sowie Leine müssen eine passende Hochwertigkeit aufweisen, damit es nicht zu Verletzungen während der Fahrt kommt.

Weiterführende Informationen zum Zughundesport

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