Hunde die nicht haaren

Hunde die nicht haaren
Hunde die nicht haaren

Hunderassen die wenig haaren sind ideal für Allergiker geeignet

Ist die Entscheidung für einen Hund erst gefallen, dann gilt es einiges zu beachten. Jedes Tier ist anders und hat entsprechend andere Bedürfnisse in Sachen Pflege, Fressen und Bewegungsdrang. Doch nicht nur zuliebe des Hundes sollte gut überlegt werden, welche Sorte die richtige ist. Auch was die Voraussetzungen des künftigen Herrchens angeht sollte sich gut orientiert werden, wobei Hunde die nicht haaren an Beliebtheit zunehmen.

Hundehaare – ein leidiges Thema

Hundehaare sind etwas, woran eigentlich immer erkennbar ist, ob jemand einen Hund besitzt oder nicht. Sie finden sich wirklich überall, trotz gründlichster Putzaktionen. Vor allem wenn der treue Vierbeiner mit im Haus oder in der Wohnung leben darf lässt es sich kaum vermeiden. In jeder Ecke, auf jedem Polster, an den Klamotten und ja, manchmal selbst im Essen. Sie sind einfach überall. Gerade für Allergiker kann dies aber schnell zu einer nicht nur reinlichen Belastung, sondern vor allem zu einer gesundheitlichen Gefahr werden. Bei der Überlegung zu einem Hund als Haustier sollte daher in jedem Fall auch die Pflege des Fells mit einbezogen sein. Man sollte für sich selber wissen, ob man gut mit einigen Hundehaaren leben kann oder ob es besser wäre, sich für einen Hund zu entscheiden, der nicht haart.

Hunde die wenig haaren

Hund gehöhren zu unseren liebsten Haustieren überhaupt. Jedoch zählen sie neben Katzen auch zu den am meisten haarenden Haustieren. Besonders für Allergiker sind die umherrschwirrenden und überall hängenbleibenden Hundehaare ein Problem. Besondere Allergiker-Hunde, die tendentiell wenig haaren bzw. Haare verlieren, sind hier die Lösung. – Foto: uckybusiness / Bigstock

Fellpflege ist größenunabhängig

Wer denkt, dass ein großer Hund automatisch auch mehr haart, der ist auf dem Holzweg. Nicht die Größe ist entscheidend, sondern die Tatsache, wie das Fell beschaffen ist. Es kann sein, dass man bei einem Hund, der relativ glatte Haare hat, wie zum Beispiel ein Golden Retriever, sehr starke Belastung durch die Haare hat. Bei jedem Streicheln ist die Hand oder auch die Hose voll mit dem Fell. Bei einem Pudel, welcher relativ lockiges Haar hat, passiert das hingegen nicht. Dies liegt jedoch nicht daran, dass der Pudel nicht haart, oder kleiner ist. Die Haare verfangen sich einfach ineinander, was wiederum den augenscheinlichen Effekt hat, dass der Hund weniger haart als manch anderer. Dafür ist jedoch die Pflege des Fells sehr intensiv. Die ausgefallenen Haare müssen regelmäßig ausgebürstet werden und auch ein regelmäßiger Besuch beim Hundefriseur gehört zum Programm.

Unterwolle – Segen oder Fluch

Die Entscheidung zu treffen, sich einen Hund zu holen, der nicht oder wenig haart, kann ziemlich schwer werden. Natürlich kann man grundsätzlich sagen, dass ein kleiner Hund weniger haart als ein Großer, schließlich umfasst das Fell auch weniger Fläche. Doch auf die Intensität des Haarens hat sie keinen Einfluss. Mehr Aussagekraft hat da schon das Thema Unterwolle. Ist man also auf der Suche nach einem Hund, der wenig haart, dann sollte man genau darauf achten, denn oftmals schafft das obere Fell es nicht, die Unterwolle aufzuhalten.

Hunderassen, die wenig haaren

  • Malteser => Malteser sind kleine Hund und vor allem zum Halten in der Wohnung sehr beliebt. Dafür ist nicht nur ihre angenehme Größe bezeichnend, sondern auch die Tatsache, dass sie kaum haaren. Sicher, sie haben langes Fell, allerdings ohne Unterwolle. Dennoch sollte hier darauf geachtet werden, dass das Fell immer gepflegt ist, was wiederum mit ein wenig Aufwand verbunden ist.
  • Wasserhunde => Diese Hunderasse zeichnet sich vor allem durch das dunkle und stark gelockte Fell aus. Sie eignen sich vor allem für die Wasserarbeit bei Jägern und Fischern. Sie gehören zu den Hunden, die wirklich kaum haaren, doch auch hier ist die Fellpflege unumgänglich. Einmal wöchentlich sollte das Fell gründlich durchgekämmt werden um ausgefallene Haare aus dem Fell zu entfernen. Hinzu kommt, dass sie ca. 3 mal im Jahr zum Scheren zu einem Hundefriseur gebracht werden sollten.
  • Schnauzer => Auch ein Schnauzer eignet sich sehr gut, wenn man einen Hund sucht, der wenig haart. Allerdings, um auch in diesen Genuss zu kommen, sollte das Fell wirklich täglich gründlich gebürstet oder gekämmt werden. Das jährlich Trimmen ist ein absolutes Muss, um die reifen Haare auszuzupfen.
  • Pudel => Es lässt sich auf den ersten Blick, aufgrund der Dichte des Fells, nicht unbedingt vermuten, aber auch ein Pudel eignet sich hervorragend, wenn man einen Hund sucht der wenig haart. Sicher, es ist viel Fell vorhanden, welches auch einiger Pflege bedarf. Dennoch, durch die dichten Locken fällt es losen Haaren deutlich schwerer herabzufallen, als bei anderen Hunden. Die Haare verhaken sich gegenseitig, wodurch sie eben nicht überall im Haus verteilt werden.
  • Terrier => Auch diese wunderbare Hunderasse haart sehr wenig. Die Grundvoraussetzung dafür ist jedoch auch hier eine entsprechende Pflege des Fells, also tägliches Bürsten und das jährlich Trimmen. Wichtig ist, dass der Hund nicht geschoren wird, denn dabei würden die abgestorbenen Haare in der Haut des Tieres verbleiben.

Hunde die wenig haaren – perfekt für Allergiker

Es sieht nicht nur sauber aus, wenn ein Hund wenig haart, sondern es hat auch einen positiven, gesundheitlichen Aspekt. Allergiker sind in der Regel nicht konkret auf den Hund an sich allergisch, sondern auf die Tierhaare. Man kann dieses Problem also wunderbar mit einem nicht oder nur wenig haarenden Hund umgehen. Natürlich ist das kein Allheilmittel, auch anders können die Allergie auslösenden Stoffe durch den Hund transportiert werden, dennoch verschafft es eine gewisse Erleichterung.

Die wichtigsten Pflegehinweise für wenig haarende Hunde im Überblick

  • Regelmäßiges Kämmen oder Bürsten (im Idealfall täglich)
  • Trimmen des Fells (abgestorbene und reife Haare werden aus dem Fell ausgezupft)
  • Scheren (bei manchen Hunderassen notwendig)
  • Richtiges Futter – falsches Futter kann ebenfalls zu verstärktem Haarverlust führen
  • Regelmäßiger Besuch beim Tierarzt um Krankheiten vorzubeugen

Fazit

Hunde, die wenig haaren erfreuen sich großer Beliebtheit. Wer hat auch Lust ständig und überall in einer Wolke aus Hundehaaren zu schweben. Mit der Wahl der richtigen Rasse, ausgehend von der Haarintensität und dem Pflegeaufwand, kann ein Leben mit nur wenigen Hundehaaren wahr werden. Man sollte sich jedoch darüber klar sein, dass man für die Fellpflege Zeit investieren muss. Auch das man nicht jedes Haar vermeiden kann ist selbstverständlich. Es ist wie bei den Menschen, auch wir verlieren ab und an mal das ein oder andere Haar, gute Pflege hin oder her.

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