Hundefutter ohne Getreide

Hundefutter ohne Getreide
Hundefutter ohne Getreide

Getreidefreies Hundefutter – Konsequent gesunde Ernährung für Ihren Hund

Getreidefreies Futter ist für viele Hundebesitzer inzwischen ein sehr wichtiges Thema geworden, da Getreideallergien sehr häufig auftreten. Leider werden auf dem Markt nach wie vor sehr viele Futtersorten angeboten, die Getreide enthalten. Das liegt schlicht und einfach daran, dass Getreide ein sehr günstiger Füllstoff ist, wodurch ein enormer Preisaufschlag realisiert werden kann. Als Hundebesitzer ist man dieser Entwicklung zum Glück nicht hilflos ausgesetzt. Wer seinem Hund etwas Gutes tun möchte, der sollte getreidefreies Hundefutter bevorzugen. Worauf es bei der gesunden Ernährung eines Hundes noch ankommt, erklärt der nachfolgende Ratgeber ausführlich.

Getreidefreie Ernährung: Warum ist getreidefreies Hundefutter besser?

Getreidefreies Hundefutter

Getreidefreies Futter für den Hund ist gesünder – Foto: Yastremska / Bigstock

Hunde verfügen über sogenannte Amylasen, wobei es sich um Enzyme handelt, wodurch der Hund in der Lage ist Getreide zu verdauen. Dies kann er aber nicht, wenn größere Mengen an Getreide verdaut werden müssen, da die Darmpassage dafür viel zu kurz ist. Bei den im Hundefutter beigemischten Getreidearten handelt es sich in der Regel um Mais, Hafer, Weizen, Gerste aber auch um Dinkel, Reis oder Hirse. Sie werden meistens in Form von Flocken oder Getreidemehl unter das Futter gemischt. Ist der Anteil an Getreide im jeweiligen Futter zu hoch, kann das bei Hunden verschiedene Krankheiten auslösen. Bei diesen Krankheiten kann es sich um Verdauungsprobleme handeln aber auch um eine Getreideunverträglichkeit. Welche Vorteile getreidefreies Hundefutter im Einzelnen noch bietet, zeigt die folgende Übersicht:

Geringeres Risiko für Allergien

Häufig erkranken Hunde, wie bereits erwähnt, an einer Unverträglichkeit, die Symptome wie Hautrötungen, Juckreiz, Blähungen, Durchfall bis hin zu Erbrechen verursachen kann. Sie wird auch als Futterunverträglichkeit bezeichnet und muss nicht zwingend eine Allergie gegen Getreide umfassen, da dieser Begriff generell verwendet wird, wenn der Hund gegen einen einzelnen oder mehrere Stoffe im Hundefutter allergisch reagiert. In vielen Fällen sorgt eine Umstellung auf getreidefreies Futter für eine Verbesserung der Symptomatik. Am häufigsten reagieren Hunde allergisch auf die Getreidearten Gerste, Mais und Weizen.

Verbesserte Verdauung

Da Hundefutter mit Getreide für den Hund schwer verdaulich ist, verbessert sich die Verdauung, wenn Hundefutter ohne Getreide gefüttert wird. Das Hundefutter wird besser verdaut und verwertet und so wird auch weniger Kot produziert. Des Weiteren verbessert sich der Geruch vom Kot und zwar je mehr, desto besser das Futter vom Hund verwertet werden kann. Die Fütterung von qualitativ hochwertigem Futter ohne Getreide wirkt sich somit sehr positiv auf die Verdauung aus und verbessert die Darmflora.

Vermindertes Risiko für Übergewicht

Auch das Risiko für Übergewicht verringert sich durch die Fütterung von getreidefreiem Hundefutter. Durch den dauerhaften Verzehr von Getreide entstehen im Körper des Hundes nämlich sogenannte Klebeeiweiße , die den Körper unnötig belasten und den Energiehaushalt durcheinander bringen. Das hat wiederum zur Folge, dass der Hund träge wird und an Gewicht zulegt.

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Was macht eine gesunde Ernährung für den Vierbeiner aus?

Trocken- oder Nassfutter?

Wer seinen Vierbeiner gesund und ausgewogen ernähren möchte, sollte Trockenfutter ohne Zusatz von Getreide bevorzugen. Das gleiche gilt natürlich auch für Nassfutter. Getreidefreies Futter ist aber nicht gleichzeitig qualitativ hochwertiges Futter. Es sind noch weitere Faktoren wichtig auf die man unbedingt achten sollte. Wird beim Hundefutter komplett auf Getreide verzichtet, bleibt natürlich mehr Platz für gesunde Inhaltsstoffe übrig. Ob man dabei überwiegend Trocken- oder Nassfutter verfüttert, bleibt natürlich jedem Hundebesitzer selbst überlassen. Anzumerken gilt hier jedoch, dass Nassfutter der natürlichen Ernährungsweise am nächsten kommt und den Hund noch zusätzlich mit ausreichend Flüssigkeit versorgt, da viele Hunde trinkfaul sind, besonders mit zunehmenden Alter.

Fleischanteil und Nährstoffe

Des Weiteren sollte darauf geachtet werden, dass das Futter einen hohen Fleischanteil aufweist, so dass der Proteinbedarf optimal abgedeckt werden kann. Empfohlen wird ein Fleischanteil von 50 bis 70 Prozent. Außerdem sollte das Hundefutter alle essenziellen Nährstoffe und Inhaltsstoffe enthalten. Abzuraten ist von Futtersorten, die schädliche Zusatzstoffe enthalten wie Farbstoffe, Geschmacksverstärker oder künstliche Aromen. Vorsicht ist auch bei der Angabe von Nebenerzeugnissen oder Nebenprodukten geboten. Dabei handelt es sich um eine Sammelbezeichnung für pflanzliche oder tierische Anteile, die dann unter „pflanzliche Nebenerzeugnisse“ oder „Fleisch und tierische Nebenprodukte“ zusammengefasst, wenn es sich um eine geschlossene Deklaration handelt. Problematisch ist hier, dass man so natürlich nicht weiß, was sich hinter dieser Bezeichnung verbirgt. Werden bei der Deklaration zum Beispiel tierische Nebenprodukte angegeben, kann es sich sowohl um Federn oder Hufe handeln aber auch um Fleischreste oder Innereien. Leidet der Hund an einer Unverträglichkeit, lässt sich so nur schwer herausfinden, auf was er wirklich allergisch reagiert. Bei den pflanzlichen Nebenerzeugnissen verhält es sich ähnlich, auch hier weiß man nicht ob es sich um Getreideabfälle handelt oder um gesundes Grünzeug. Wer hier auf Nummer sicher gehen möchte, sollte Hundefutter-Hersteller bevorzugen, die die Inhaltsstoffe offen deklarieren. Zusammenfassend sollte beim Futterkauf auf folgendes geachtet werden:

  • keine schädlichen Zusätze (Aromen, Geschmacksverstärker, Farbstoffe etc.)
  • offene Deklaration
  • getreidefrei
  • hoher Fleischanteil
  • gesunde Nährstoffe und Inhaltsstoffe (Vitamine, Mineralien etc.)
  • kein Zucker

Einkauf Hundefutter ohne Getreide

Achten Sie beim Einkauf auf Hundefutter ohne Zusatz von Getreide. Besonders bei Hunden mit allergien wichtig! – Foto: PongMoji / Bigstock

Fazit:

Eine gesunde Ernährung ist das A und O und unterstützt ein langes und gesundes Hundeleben. Umso wichtiger ist es, dass sich Hundebesitzer so früh wie möglich mit dieser Thematik auseinandersetzen, da nicht jedes auf dem Markt angebotene Futter für den Hund auf Dauer gesund ist und einen optimalen Nährwert bietet. Gesundes Hundefutter ohne Zucker und Getreide ist gar nicht so schwer zu finden, wie viele zunächst vermuten würden, da immer mehr Hersteller erkannt haben, dass die Nachfrage stetig steigt. Getreidefreies Futter kann, die mit dem Getreide häufig einhergehenden Erkrankungen wie Unverträglichkeiten, Verdauungsbeschwerden und Übergewicht vermeiden. Wie bereits ausführlich beschreiben, sollten beim gewählten Futter auch die restliche Zusammensetzung stimmen. Aber nicht nur beim Hund lohnt es sich auf Futter ohne Zusatz von Getreide zu achten, auch insbesondere Katzen leiden immer mehr an Nahrungsunverträglichkeiten und Allergien. Auch wir sie gilt, ohne Getreide ist besser. Lesen Sie mehr dazu auch auf Futterautomat-katzen.de/getreidefreies-katzenfutter/. Ganz egal, ob Hund oder Katze, die Ernährung unserer Lieblinge sollte nicht auf billigen Supermarktfutter aufbauen.

 

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