Anti Bell Training für Hunde

Anti Bell Training für Hunde

Mit Antibell Training dem Hund die Grenzen aufzeigen

Dass der geliebte Vierbeiner laut wird, um Haus und Hof zu verteidigen, betrachten wir als etwas vollkommen Normales. Schwierig wird es, wenn das Bellen übermäßig erfolgt und schlimmstenfalls gar nicht mehr aufhört. In diesen Fällen ist ein Anti Bell Training, mit welchem Herrchen oder Frauchen ihren Hunden das Bellen abgewöhnen können.

Wenn wir uns dazu entscheiden, einen Hund in unsere Familie aufzunehmen, sind wir uns dem Bellen als tiereigene Form der Kommunikation bewusst. Es stellt eine vollkommen natürliche Reaktion in bestimmten Situationen dar und ist daher vom Tierhalter zu akzeptieren. Bellt Bello hingegen ständig und belastet nicht nur die Nerven des Halters, sondern auch jene der Nachbarn, ist ein Einschreiten uneisweichlich. Bevor allerdings Gegenmaßnahmen eingeleitet werden, sollte die Frage geklärt werden, warum Bello ein derart übermäßiges Bellverhalten an den Tag legt.

Der Ursache für maßloses Bellen auf der Spur

Anti Bell Training für Hunde

Anti Bell Training für Hunde – Effektive Trainingsmethoden, um einen Hund das übermäßige Bellen abzugewöhnen. Mit Antibell Halsband oder ohne. Foto: Grisha Bruev / Bigstock

Hunde bellen aus ganz unterschiedlichen Gründen. Typischerweise hilft ihnen das Bellen dabei, die Aufmerksamkeit des Menschen zu erlangen. Ihrem Beschützerinstinkt folgend, sehen sie im Postboten einen Eindringling und verteidigen Haus und Hof mit lautstarkem Gebell. Letzteres dauert in der Regel nicht lang an, da der Halter entweder beruhigend einschreitet oder der Hund selbst feststellt, dass vom Eindringling keine Gefahr droht.

Langeweile und Erkrankungen als mögliche Auslöser

Hunde besitzen als Rudeltiere ein stark ausgeprägtes Sozialverhalten. Vereinsamen sie infolge fehlender Zuwendung durch den Menschen, führt das mitunter zu einem verstärkten Drang mehr zu bellen. Die mit einer möglichen Vernachlässigung einhergehende Langeweile löst beim Hund Frust aus, sodass das übermäßige Bellen nicht als arglistiges Verhalten, sondern als Schrei nach Aufmerksamkeit zu deuten ist. So zeigt sich, dass häufig allein zu Hause gelassene Hunde eher maßlos bellen, als Vierbeiner, die durch regelmäßige körperliche Aktivitäten wie beispielsweise Spaziergänge ausgelastet sind.

Neben der fehlenden Aufmerksamkeit durch den Tierhalter können auch gesundheitliche Probleme Auslöser eines übermäßigen Bellverhaltens sein. Bei Verdacht auf eine mögliche Erkrankung oder Verletzung empfiehlt es sich, schnellstmöglich den Tierarzt zu konsultieren.

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Dass es bedeutend leichter ist, einem Welpen anhaltendes Bellen abzugewöhnen, als einem erwachsenen Hund, versteht sich von selbst. Schließlich kann auf die Entwicklung des jungen Tieres großer Einfluss genommen werden. Um unerwünschte Verhaltensweisen zu vermeiden, sollte mit dem Training so früh wie möglich begonnen werden. Dass zum Erreichen des Trainingsziels viel Geduld erforderlich ist, sollte jedem Tierhalter klar sein.

Besonders effektiv ist regelmäßige körperliche Aktivität in Form von ausgiebigen Spaziergängen. Hierdurch bleibt Bello nicht nur physisch fit, auch die Psyche profitiert davon. Während der gemeinsamen Aktivität lernt er sein Umfeld genau kennen. Der Besuch von Hundeparks ist insofern ideal, als dass hier wichtige soziale Kontakte zu anderen Hunden aufgebaut und gepflegt werden können. Der Aufenthalt an der frischen Luft fördert zudem einen gesunden Schlaf, der hinsichtlich eines kontrollierten Bellverhaltens besonders wichtig ist.

Nur durch regelmäßig gemeinsam verbrachte Zeit wird der Hund lernen, dass zum Erlangen der Aufmerksamkeit des Herrchens oder Frauchens kein Bellen erforderlich ist. Sicherlich bleibt es nicht aus, den geliebten Vierbeiner auch mal mehrere Stunden alleine lassen zu müssen. Um ihn auf die Zeiten der Abwesenheit vorzubereiten, empfiehlt es sich, ihn durch ein allmähliches Ausweiten der abwesenden Zeiten an das vorübergehende Alleinsein zu gewöhnen. Um zu vermeiden, dass der Hund panisch reagiert, sobald der Tierhalter zur Türe hinausgeht, ist die Gabe eines Spielzeugs hilfreich. Idealerweise handelt es sich hierbei um ein Spielzeug, mit welchem er sonst nicht spielt. Denkbar ist ein Spielzeug, das mit etwas Essbarem gefüllt ist. Der Hund wird sich nun der Aufgabe widmen, an die Delikatesse heranzukommen. Ist der Tierhalter zurück, sollte er das Spielzeug jedoch wieder an sich nehmen.

Grundkommandos beherrschen

Mit einem Grundtraining kann man Hunden ein nicht akzeptables Verhalten abgewöhnen. Es umfasst das Beibringen von Befehlen wie „Sitz“, „Bleib“ oder „Platz“. Beherrscht der Hund diese Befehle, lässt er sich im Falle eines übermäßigen Bellens schnell beruhigen.

Anti-Bell-Halsband als ‚Notlösung‘

Sofern die zuvor genannten Methoden nicht fruchten sollten, kann die Verwendung eines Anti-Bell-Halsbandes sinnvoll sein. Es handelt sich hierbei um ein nützliches Tool, um Hunden das Bellen abzugewöhnen. Allerdings sollte das Halsband als letzter Schritt beim Anti Bell Training betrachtet werden. Zu bevorzugen sind Antibellhalsbänder, die einen Duftstoff absondern oder einen Signalton abgeben, sobald der Hund bellt. Von elektrischen Halsbändern ist dagegen abzuraten, da diese gegen den deutschen Tierschutz verstoßen.

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